Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Ronny Mees – B2B Produktstrategie, Inhaber Ronny Mees, Kehrwischinger Str. 12, 94474 Vilshofen an der Donau (nachfolgend „Berater“), und seinen Kunden.
Kunden können Unternehmer im Sinne des § 14 BGB oder Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sein. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Die Mentoring-Pakete (Preispläne „Mentoring 10 Stunden“ und „15 Sessions Mentoring“) können auch Verbraucher buchen. Alle übrigen Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer. Dazu gehören Executive Product Review, Workshops, Interim Management und Beratungsprojekte. Wer diese Leistungen bucht, bestätigt, als Unternehmer zu handeln.
Abweichende Bedingungen von Unternehmern werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Berater stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
2. Vertragsgegenstand
Der Berater erbringt Beratungs-, Mentoring-, Workshop- und Interim-Management-Leistungen im Bereich strategisches Produktmanagement, Produktstrategie und Organisationsentwicklung. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung auf der Website, dem jeweiligen Angebot oder Einzelvertrag.
3. Vertragsschluss
Die Darstellung der Leistungen auf der Website ist kein verbindliches Angebot, sondern eine Aufforderung zur Buchung.
Online-Buchung und Kauf von Preisplänen: Der Kunde wählt Leistung, Termin bzw. Preisplan und gibt seine Daten ein. Vor dem Absenden kann er alle Angaben im Checkout prüfen und Eingabefehler berichtigen. Mit dem Klick auf den abschließenden Bestell- bzw. Zahlungsbutton gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt zustande, sobald der Berater die Buchung per E-Mail bestätigt oder die Zahlung annimmt, je nachdem, was zuerst geschieht.
Buchungsanfragen (z. B. Workshops) und Leistungen „nach Mandatsklärung“: Die Anfrage ist noch unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn der Berater ein Angebot in Textform schickt und der Kunde es annimmt.
Kostenlose Erstgespräche begründen keine Zahlungspflicht.
Vertragssprache ist Deutsch. Der Berater speichert den Vertragstext. Der Kunde erhält die Vertragsdaten und diese AGB mit der Buchungsbestätigung per E-Mail. Die AGB sind außerdem jederzeit auf dieser Seite abrufbar.
4. Preise und Zahlung
Gegenüber Unternehmern verstehen sich alle Preise netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Verbraucher zahlen Bruttopreise. Vor Abschluss der Buchung wird im Checkout der Gesamtpreis einschließlich 19 % Umsatzsteuer angezeigt.
Mentoring-Pakete:
– Mentoring 10 Stunden: 1.800,00 € netto, Endpreis 2.142,00 € inkl. 19 % USt.
– 15 Sessions Mentoring: 2.700,00 € netto, Endpreis 3.213,00 € inkl. 19 % USt.
Online gebuchte Leistungen werden bei der Buchung über die angebotenen Zahlungsarten bezahlt (Kredit-/Debitkarte, Apple Pay, Google Pay, Klarna). Bei Leistungen auf Rechnung sind Rechnungen innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug fällig.
Reisekosten, Spesen und sonstige Auslagen werden nur berechnet, wenn sie vorher vereinbart wurden.
5. Mentoring-Pakete und Termine
Ein Mentoring-Paket umfasst die angegebene Zahl an Online-Sessions von je 60 Minuten, in der Regel per Zoom. Das Paket ist drei Monate gültig, gerechnet ab dem Kauf oder ab dem beim Kauf gewählten Startdatum. Die einzelnen Sessions bucht der Kunde über den Online-Kalender.
Umbuchung und Absage: Sessions können bis 24 Stunden vor Beginn kostenfrei abgesagt oder verschoben werden. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen gilt die Session als genutzt. Das gilt nicht, wenn der Kunde den Ausfall nicht zu vertreten hat.
Fällt eine Session aus Gründen aus, die der Berater zu vertreten hat, wird sie gutgeschrieben, und die Gültigkeit des Pakets verlängert sich entsprechend.
Für kostenpflichtige Einzeltermine von Unternehmern (z. B. Executive Product Review) gilt: Eine Umbuchung ist bis 48 Stunden vor Beginn kostenfrei möglich. Abweichende Vereinbarungen im Einzelfall bleiben möglich.
Das gesetzliche Widerrufsrecht von Verbrauchern (Abschnitt 6) bleibt von diesen Regeln unberührt.
6. Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu. Unternehmern steht kein Widerrufsrecht zu.
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie mir (Ronny Mees – B2B Produktstrategie, Kehrwischinger Str. 12, 94474 Vilshofen an der Donau, Telefon: +49 (0) 1522 7156752, E-Mail: info@b2b-produktstrategie.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das unten stehende Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Sie können Ihr Widerrufsrecht auch online über die Schaltfläche „Vertrag widerrufen“ ausüben, die auf jeder Seite dieser Website erreichbar ist. Wenn Sie diese Online-Funktion nutzen, übermittle ich Ihnen auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. durch eine E-Mail) unverzüglich eine Eingangsbestätigung mit Informationen zum Inhalt der Widerrufserklärung sowie dem Datum und der Uhrzeit ihres Eingangs.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, habe ich Ihnen alle Zahlungen, die ich von Ihnen erhalten habe, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei mir eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwende ich dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie mir einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie mich von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Ende der Widerrufsbelehrung
Hinweis zum Beginn der Sessions in der Widerrufsfrist
Möchten Sie als Verbraucher schon innerhalb der 14-tägigen Widerrufsfrist eine Session wahrnehmen, verlangen Sie mit der Buchung dieser Session ausdrücklich, dass ich vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginne. Bei einem späteren Widerruf schulden Sie dann Wertersatz für die bereits erbrachten Sessions. Bei vollständiger Vertragserfüllung erlischt das Widerrufsrecht (§ 356 Abs. 4 BGB).
Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
– An Ronny Mees – B2B Produktstrategie, Kehrwischinger Str. 12, 94474 Vilshofen an der Donau, E-Mail: info@b2b-produktstrategie.de:
– Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
– Bestellt am (*)
– Name des/der Verbraucher(s)
– Anschrift des/der Verbraucher(s)
– Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
– Datum
(*) Unzutreffendes streichen.
7. Leistungserbringung und Mitwirkung
Der Berater erbringt seine Leistungen persönlich oder durch geeignete Dritte. Er gestaltet seine Tätigkeit frei und erbringt sie nach bestem Wissen und Gewissen. Geschuldet ist die vereinbarte Beratungs- bzw. Mentoringleistung, nicht ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg.
Der Kunde stellt die für die Leistung notwendigen Informationen, Unterlagen und Zugänge rechtzeitig und vollständig zur Verfügung. Verzögerungen, die auf fehlende Mitwirkung zurückzuführen sind, gehen zu Lasten des Kunden.
8. Vertraulichkeit und Datenschutz
Der Berater behandelt alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse sowie persönlichen Informationen vertraulich, auch über das Vertragsende hinaus. Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die Datenschutzerklärung.
9. Urheberrechte und Nutzung
Alle im Rahmen der Tätigkeit erstellten Konzepte, Dokumente und Unterlagen unterliegen dem Urheberrecht. Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für die vertraglich vereinbarten Zwecke. Eine Weitergabe an Dritte oder Veröffentlichung bedarf der Zustimmung des Beraters in Textform.
10. Haftung
Der Berater haftet unbeschränkt
– bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
– bei schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
– bei arglistigem Verschweigen eines Mangels und im Rahmen einer übernommenen Garantie,
– nach dem Produkthaftungsgesetz und in allen anderen Fällen gesetzlich zwingender Haftung.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Berater nur in Höhe des vertragstypischen, vorhersehbaren Schadens. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
Diese Regeln gelten auch für die Haftung von Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen des Beraters.
11. Vertragsdauer und Kündigung
Der Vertrag endet mit der Erbringung der vereinbarten Leistung bzw. mit Ablauf der Gültigkeit des Mentoring-Pakets. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Im Übrigen gelten die im Einzelvertrag vereinbarten Kündigungsfristen und die gesetzlichen Vorschriften.
12. Höhere Gewalt
Kann eine Partei ihre Pflichten aufgrund höherer Gewalt (z. B. Krieg, Naturkatastrophen, Pandemien) nicht erfüllen, ist sie für die Dauer und im Umfang der Behinderung von der Leistungspflicht befreit. Die Parteien informieren sich gegenseitig unverzüglich. Bereits gezahlte Vergütung für nicht erbrachte Leistungen wird erstattet oder auf einen Ersatztermin angerechnet.
13. Verbraucherstreitbeilegung
Der Berater ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
14. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates entzogen wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten der Sitz des Beraters.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: Oktober 2026
